1.12.08

Keine Klimaerwärmung zum Klimagipfel in Posen

Momentan verhandeln Politiker aus 185 Ländern über ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll Kyoto-Nachfolger in Polen. Wieder wird darüber debattiert, wie der Mensch das Klima retten kann. “Klimaschützer” (in den Medien mittlerweile eine gängige Berufsbezeichnung) sind besorgt, dass man zu keinen konkreten Beschlüssen kommen könnte. Dabei gibt es aber guten Grund, die Grundsatzfrage, ob die Diskussion um die Klimaerwärmung und deren angeblich desaströsen Folgen mit der Realität allzuviel zu tun hat, zu stellen.

In Südamerika staunte man letztes Jahr über Schnee in Buenos Aires, China und weite Teile Asiens erlebten Anfang dieses Jahres einen Rekordwinter, der der schlimmste seit Jahrzehnten gewesen sein soll. Mag man das noch für einen “Klima-Ausrutscher” halten, das jüngste Wachstum der Gletscher in Norwegen und Alaska sieht dann gar nicht mehr so recht nach dem in den Medien kolportierten Bild der Klimakatastrophe aus:

Nordpol.JPG

Es ist fraglich, darin nun einen Umkehrtrend für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte zu sehen. Selbst wenn man dies mit den in jüngster Zeit häufiger zu vernehmenden Stimmen, die eine Abkühlung in den nächsten Jahrzehnten aufgrund geringerer Sonnenaktivität vergleicht.

Allerdings sollten die jüngsten Entwicklungen Grund genug dazu geben, bei der Verschärfung von CO2-Richtwerten (selbst über die Hypothese von der Klimaerwärmung durch erhöhten CO2-Gehalt in der Atmosphäre herrscht unter Wissenschaftlern keineswegs Konsens), auch speziell in der EU, auf die Bremse zu treten.

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