Diese Woche fing für den durchschnittlichen, spießigen, der Mitte zugewandten politischen Bürger doch recht erfolgreich an. Weder wurde Frau “XY” Ministerpräsidentin in Hessen, noch McCain Präsident der USA. In beiden Fällen wären es Siege ideologischer Aussenseiter gewesen. Die “Koalition” Ypsilantis hätte Hessen und möglicherweise Deutschland mit übelster linker Politik versucht zu beglücken, während McCain die abgewirtschaftete Neocon-Ideologie irgendwie fortgesetzt hätte. Nun wird daraus nichts, und das ist gut so. Der politische Normalbürger kann sich zurücklehnen. Die Politik bleibt langweilig, zur Mitte orientiert, unvollkommen aber berechenbar. Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Mögen die jeweiligen Ideologen aufjaulen, den x + n-ten Weltuntergang prophezeien, Klassenkampf oder Untergang des Abendlandes und sonstige Horrorszenarien. Daraus wird nichts. Zurück zur Realität, Normalität, und an die Arbeit.

Jetzt kommentieren