Die Eröffnungswahl des Herausforderers Vladimir Kramnik, ein “Najdorf-Sizilianer”, in der 11. Partie versprach einen scharfen und packenden Kampf, doch der Kampf währte nur kurz. Kramnik, der in dem auf 12 Partien angesetzten Duell, einen Sieg brauchte, weil er 2 Punkte hinten lag, öffnete die Stellung recht schnell und Anand gelang es daraufhin, die Stellung zu seinem Vorteil zu vereinfachen.
Die Schlussstellung, in der sich Kramnik mit Anand auf ein Unentschieden einigte, weil die Bauern am Königsflügel sehr schwach stehen und er damit wohl bestenfalls, nach zäher und langer Verteidigung, nur ein Unentschieden hätte erzielen können.
Die Partie mit Kommentaren zu den einzelnen Zügen kann man sich hier ansehen.
» Kommentar von Garry Kasparov und Analyse der letzten Partie auf Englisch
» Ein genialer Schachzug zum Titel
» “Unzusammenhängende Bemerkungen II” von Dr. Robert Hübner
» “Unzusammenhängende Bemerkungen III” von Dr. Robert Hübner
» The Times of India - ‘I am proud of my achievement’
» ‘I am very proud that I could win by such a margin’ - langes Interview mit Viswanathan Anand


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