Riesige Mengen Methan könnten durch das Auftauen der Permafrostgebiete entweichen und so die Klimaerwärmung weiter beschleunigen, hieß es vor kurzem in vielen Publikationen zum Thema Klimawandel. Die Folgen könnten viel desaströser sein, als sie freilich heute schon sind. Zur Beruhigung der schlimmsten Symptome des Klima-Alarmismus hilft manchmal ein Blick in die jüngere Klimageschichte - und manchmal wird darüber auch in größeren Zeitungen geschrieben, z.B. im österreichischen derStandard. Und manchmal erfährt man dann auch ganz erstaunliche Dinge:
“Seit der letzten Eiszeit war das Klima im Norden nie so mild wie in der Zeitspanne vor 6.000 bis 7.000 Jahren”, betont Astrid Lyså, Geologin bei der norwegischen Forschungsgesellschaft NGU. Sie fand mit ihren Kollegen zahlreiche Hinweise, die auf eine eisfreie Arktis in dieser Zeit deuten: Treibholz aus Sibirien und Alaska, Muscheln und Kleinstfossilien, Strandformationen sowie Überreste von Inuit-Siedlungen.
Der Klimalaie mag sich da nun fragen, warum damals nicht schon das Methan der Permafrostzonen in die Atmosphären dampfte. Wie konnte überhaupt der Eisbär diese mehrere Jahrhunderte dauernde Warmzeit überleben? Was geschah mit den Inuit, konnten die noch Iglus bauen?
Tatsächlich schien das mit den Iglus nicht so einfach zu sein - die Inuit und auch den Eisbär aber gibt es heute noch:
Bei der Forschung, die im Rahmen des internationalen Polarjahres stattfand, stießen die Wissenschaftler auf Siedlungsruinen der ersten Inuit, der frühen Einwanderer aus Alaska und Kanada. Diese als “Independence 1” bezeichnete Kultur wanderte vor 4.500 Jahren so weit als möglich in Richtung Nord-Osten und ließ sich an den einsamen Küsten nieder. In dieser Zeit entstand wieder Packeis, das die Inuit für die Jagd brauchten: Denn für ihr Überleben war sie auf Robben und Treibholz angewiesen.

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