26.10.08

Kulturgeschichte der femininen Onanie in der taz

Äußerst wortreich lässt sich heute die tageszeitung in einem Artikel über die Geschichte der femininen Onanie aus, bei dem Charlotte Roche als aktuelle Galionsfigur, aber nicht Pionierin des weiblichen Tabubruchs betitelt wird, und beklagt sich, wie sexuell restriktiv Europa im letzten Jahrhundert gewesen sei:

Bis in die 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts galt Selbstbefriedigung als krankheitserregend oder zumindest sozial stark umstritten.

Um dann noch seitenweise unzählige Belanglosigkeiten aneinanderzureihen. Wer endlos “Tabus bricht”, bricht irgendwann auch geistig ein. Heute können schon 12-jährige SchülerInnen durchaus fachkundig über den “G-Punkt” referieren, dafür kriegen sie halt im Mathematikunterricht nichts mehr auf die Reihe. Und von dem Umstand, dass in anderen Gegenden der Welt die Genitalverstümmelung von kleinen Mädchen Alltag ist, wissen die allermeisten auch mit 18 nicht.

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Mir ist jetzt schlecht.

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