Es hat schon mal schlimmere “Prognosen” für Deutschlands Zukunft gegeben: Massenarbeitslosigkeit, Aussterben der Nation, Überfremdung und was sonst klugen und meist weniger klugen Wahrsagern so einfällt. Hingegen kommt bei der neuesten “Prognose” (bei SpOn nachzulesen) richtig Freude und wohliges Befinden auf. Das Max Planck Institut (MPI) für Meteorologie erzählt uns in einem dicken Konvolut, wie sich das Wetter in Deutschland bis zum Jahre des Heils 2100 entwickeln wird.
Die Nachteile der “Klimakatastrophe” sind schnell aufgezählt:
sinkende Grundwasserspiegel im Sommer und im Süden, erhöhte Waldbrandgefahr;
es durfte nicht fehlen: Probleme bei der Kühlung von KKW´s,
hitzebedingte Krankheiten, ab und zu Hochwasser,
vor allem: die Schneefallgrenze steigt auf 1500 m.
Unermessliche Vorteile stehen dem entgegen, obwohl wir KEIN Mittelmeerklima erwarten dürfen:
die Schneefallgrenze steigt auf 1500 m,
ertragreichere Ernten, vor allem im Norden, auch durch steigenden CO2-Gehalt (Leute, fahrt Auto gegen den Hunger),
boomender Tourismus, vornehmlich an den Küsten,
bessere Rotweine,
weniger kältebedingte Krankheiten.
Was das MPI an weiteren Vorteilen nicht erwähnt hat, wird nun ergänzt:
sinkende Heizkosten (sicherlich wird diese Feststellung Herrn Altbundeskanzler Schröder nicht erfreuen),
der Traum aller Öleinkäufer wird Wirklichkeit: Ölscheichs, mal herhören: der ölgefüllte Tanker kommt hier an, und fährt wassergefüllt zurück, und IHR ZAHLT NOCH DRAUF! Denn: laut MPI werden die Mittelmeer- und angrenzenden Regionen “staubtrocken” sein,
Malle ist out.
Doch ach! Der Schreiber dieses Beitrags wird am Ende doch noch von der Wirklichkeit eingeholt. Die Klimamodelle unterliegen erheblichen Unsicherheiten, wer hätte dies gedacht. Vor allem: der Schreiber ist im 69. Lebensjahr. Ob der diese Vorteile noch genießen wird? Vermutlich nicht. Schade!

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