Die EU verlangt von Polen, “mehr für das Klima zu tun”. Diesem Wunsch wird Polen wohl nachkommen, aber wahrscheinlich nicht, wie sich viele professionelle “Klimaschützer” das vorstellen, nämlich mit Atomkraftwerken - das ist aber im Rahmen des Klimagipfels in Posen nur die Spitze des Eisberges.
Nicht die Marktwirtschaft ist an der gegenwärtigen Krise schuld, sondern die Gesellschaft, weil sie verlernt hat, ökonomisch zu wirtschaften. “Es waren Schuldenexzesse, es war Maßlosigkeit, die uns dahin gebracht haben, wo wir an diesem düsteren Jahresausgang stehen.”, so Wolfang Kaden im Spiegel, der für sein harsches Urteil auch zahlreiche Beispiele findet, bei denen es nicht reicht, sich bloß verwundert die Augen zu reiben:
Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, fordert in einem Interview mit dem Tagespiegel von Angela Merkel ein Veto auf dem Klimagipfel. Der momentan breit diskutierte Emissions-Ablasshandel gefährde vor allem energieintensive Branchen wie die Metallverarbeitung bis hin zur Chemie. Hunderttausende von Arbeitsplätzen seien durch eine Politik gefährdet, die das Klima zu schüten vorgibt. Für eine Vorreiterrolle Europas hat er schließlich nicht allzuviel Verständnis: “Diese These von der Vorreiterrolle halte ich nicht für völlig unsinnig. Aber der Selbstmord ist auch Vorreiter vor dem Tode. Und es ist ja niemandem geholfen, wenn wir unsere Industrien nicht mehr halten können und diese in andere Regionen der Welt gehen, wo sie viel geringere Klimaschutzauflagen haben.”
Glauben Sie nicht? Hier der Beweis!
Momentan verhandeln Politiker aus 185 Ländern über ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll Kyoto-Nachfolger in Polen. Wieder wird darüber debattiert, wie der Mensch das Klima retten kann. “Klimaschützer” (in den Medien mittlerweile eine gängige Berufsbezeichnung) sind besorgt, dass man zu keinen konkreten Beschlüssen kommen könnte. Dabei gibt es aber guten Grund, die Grundsatzfrage, ob die Diskussion um die Klimaerwärmung und deren angeblich desaströsen Folgen mit der Realität allzuviel zu tun hat, zu stellen.
Die staatlich geführte Bayern LB wird in den nächsten 5 Jahren 5600 Stellen streichen.
Gegen “Genmanipulation” zu sein, gehört zum guten Ton in Deutschland. Wie das Wort “Atomkraft” vermag auch dieses Wort den Blutdruck und den Adrenalinspiegel vieler “grün” denkender Menschen in nicht mehr messbare Höhen zu katapultieren. Selbst die Bienen müssen vor Gentechnik geschützt werden.
Nüchtern denkende Menschen hingegen können der Gentechnik viel abgewinnen, eine davon ist die Medizinnobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard, die in einem Interview beim Focus zur deutschen Gentechnik-Hysterie Klartext redet.
